Die Jiu-Jitsu-Abteilung des Pritzwalker Sportvereins 1911 e.V. freut sich riesig über den diesjährigen Erfolg bei den „Sternen des Sports“: Für das seit 2015 bestehende Projekt „Kampfsport ohne Grenzen – Integration und Inklusion“ gab es den Bronzenen Stern des Sports sowie einen Scheck über 1.000 Euro von der Volks- und Raiffeisenbank.
Das Projekt steht seit seiner Entstehung für Vielfalt, Toleranz, Respekt und gegenseitige Achtung. Ziel war und ist es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und ihnen durch den Sport die Möglichkeit zu geben, über ihre körperlichen und geistigen Grenzen hinauszuwachsen. Gleichzeitig wurde „Kampfsport ohne Grenzen“ zu einem wichtigen Baustein gelebter Integration: Bereits 2015 kamen die ersten Geflüchteten zum Training – daraus entstanden viele wertvolle Begegnungen, Freundschaften und gemeinsame sportliche Erfolge.
Besonders stolz ist die Jiu-Jitsu-Abteilung darauf, dass zwei Trainer des Projektes über eine arbeitsbegleitende Maßnahme der Lebenshilfe Prignitz e.V. in den Verein gekommen sind. Beide haben inzwischen sogar die Übungsleiterlizenz C Breitensport erworben. Ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass Inklusion nicht nur ein Schlagwort ist, sondern im Pritzwalker Sportverein tatsächlich gelebt wird.
Der Erfolg hat Tradition: Bereits 2017 wurde das Engagement mit dem Integrationspreis des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ausgezeichnet. 2019 konnte „Kampfsport ohne Grenzen“ schon einmal den Bronzenen Stern gewinnen und die Jiu-Jitsu-Abteilung durfte zur Silberveranstaltung nach Potsdam reisen. Nun besteht erneut die Chance, bei der nächsten Runde in der Staatskanzlei in Potsdam dabei zu sein.
Auch im vergangenen Jahr erhielt das Projekt besondere Anerkennung: Henry Maske und seine Stiftung „A Place for Kids“ unterstützten „Kampfsport ohne Grenzen“ mit 2.000 Euro für die Vereinskasse.
Der aktuelle Stern des Sports zeigt einmal mehr: Inklusion, Integration und Vielfalt funktionieren – wenn Menschen zusammenkommen, einander respektieren und gemeinsam etwas bewegen. Genau dafür steht „Kampfsport ohne Grenzen“ seit 2015. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter!
